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| Bericht: Bärbel Höhn in Lodersleben |
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Vorsitzende des Verbraucherausschusses des Deutschen Bundestages im Gespräch mit der Bürgerbewegung
Sie, die aus Nordrhein-Westfalen kommt, in der Bürgerbewegung ihre ersten politischen Erfahrungen gesammelt hatte, später dann als Umweltministerin tätig war, kam sofort zur Sache. Bärbel Höhn: „Riesenschweineanlagen wären unter meiner Verantwortung nicht genehmigungsfähig gewesen“, „die eigentlichen bäuerlichen Betriebe werden durch solche Anlagen verdrängt“, „ein Bauer muss noch die Zeit haben, seinen Tieren in die Augen zu sehen, was heute in den Tierhaltungsanlagen läuft, ist keine artgerechte Tierhaltung“, „wegen erheblicher Umweltschäden wurde der Schweinebestand in Holland um ¼ reduziert“, „mit den Stilllegungsprämien suchen diese Investoren in den neuen Bundesländern Fuß zu fassen“, „es kann nicht sein, dass in Ihrem Land Schweinefleisch für den Export produziert wird und Sie die Nachteile, die Schäden haben.“ Frau Höhn, die die Unterlagen der Bürgerbewegung kannte, machte Mut, indem sie sagte: „Sie haben alle wichtigen Punkte, die im Genehmigungsverfahren eine Rolle spielen werden, gut herausgearbeitet, machen sie weiter und bleiben sie dran, denn sie brauchen einen langen Atem.“ Zusammenfassend sagte sie: „Alles spricht gegen diese Anlage!“ In der anschließenden Diskussion machte Frau Höhn eine Bemerkung, die aufhorchen ließ, „machen sie sich nichts vor, mit dem Hinweis das Genehmigungsverfahren stehe ja noch aus, will man sie nur beschwichtigen, der Widerstand soll kleingehalten werden. Nahezu bei allen Vorhaben der Müllverbrennungsanlagen in NRW sind Schmiergelder geflossen, um diese Anlagen durchzusetzen.“
Alle Anwesende waren von der mitreißenden und kompetenten Form der Darlegungen begeistert. Mit langanhaltendem Applaus wurde Bärbel Höhn verabschiedet. Sie versprach, an unserer Sache dranzubleiben. Bernhard Schneider |
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