Weißenfels ist der Kern einer erschreckenden Entwicklung

Mehr und mehr wurde uns bei der täglichen Informationsarbeit gewahr, dass unser Problem im Ziegelrodaer Forst kein isoliertes Thema ist.

Überall im weiteren Umland entstanden ähnliche Konflikte nach immer gleichem Strickmuster - meist holländische Invstoren versuchen ehemalige Militärliegenschaften oder Tiermastbetriebe aus früheren Zeiten zu erwerben und für Massentierhaltung zu nutzen. Der Name Hans Ebert fiel dabei ebenfalls in regelmäßiger Wiederholung.

Aber der Kern der Entwicklung wurde nun ebenfalls sichtbar, denn es stellte sich die Frage, wo all diese Tiere hin sollen - der Schlachthof in Weißenfels rückte in unsere Aufmerksamkeit. Hier ist eine Erweiterung der heute schon großen Schlachtkapazität auf gigantische 20.000 Schweine pro Tag geplant. Auch in Weißenfels kämpft eine Bürgerinitiative gegen dieses Vorhaben und wird von lokalen Politikern und Behörden in der uns bekannten Art und Weise behandelt.

Die Sache in Weißenfels ist längst nicht beendet und wird es so bald auch nicht sein. Damit ist auch klar, dass es weiterhin massive Versuche im Einzugsgebiet geben wird, Schweinemastanlagen zu errichten. Dieser Schlachthof fordert tägliche Lieferungen tausender Schweine und es wird immer wieder Versuche geben, diesen Bedarf zu befriedigen.

 
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