|
|
| Pressemitteilung: Jahresbilanz 2007 |
|
Am 13. Dezember traf sich die Initiativgruppe der Bürgerbewegung zu ihrer abschließenden Beratung des abgelaufenen Jahres. Vom Sprecher der Bewegung, Bernhard Schneider, wurde die Einstellung des Raumordnungsverfahrens als der Höhepunkt in der bisherigen Auseinandersetzung mit dem Projekt “Bau einer Schweinemastanlage im Ziegelrodaer Forst“ gewürdigt. Schneider dazu: „Mit Fug und Recht können wir feststellen, dass die Bürgerbewegung entscheidend dazu beigetragen hat, dass der Antrag der Nooren GbR zum Raumordnungsverfahren zurück gezogen werden musste. Dies ist ein deutlicher Beweis dafür, dass unsere Argumente stichhaltig waren und die aufgezeigten Gefahren, Nachteile und Belästigungen den Rang der „Erheblichkeit“ hatten. Damit konnte Schaden von der Region abgewendet werden. Unser Widerstand hat sich folglich gelohnt.“ Pfarrer Rainer Hoffmann ergänzte: „Wollen wir hoffen, dass Herr Nooren zu der Einsicht kommt, dass Natur, Umwelt und Mensch eine Einheit sind, jeder Eingriff in sensible Schutzgebiete höchst problematisch ist und `Profit machen´ nicht allein unternehmerisches Denken ausmachen darf.“ In seinem Jahresbericht mahnte Schneider, wachsam zu bleiben. Solange kein endgültiger Verzicht der Investoren erklärt wird, wird die Ankündigung des Investors gegebenenfalls erneut anzutreten, seitens der Bürgerbewegung ernst genommen. „Wir werden unsere Arbeit,“ so Schneider, „erst einstellen, wenn das Gelände naturverträglichen Nutzungen zugeführt wurde.“ Gleichzeitig erklärt die Bürgerbewegung erneut die Bereitschaft, bei der Findung alternativer Nutzungen behilflich zu sein. Wie bereits mitgeteilt wurde, rief die Initiativgruppe ihre Anhänger zu einem Ideenwettbewerb alternativer naturverträglicher Nutzungsmöglichkeiten auf. Die Ergebnisse sollen dem Eigentümer der Liegenschaft, den Anliegerkommunen und den zuständigen Behörden der Landkreise Mansfeld-Südharz und Saalekreis übergeben werden. Hoffmann dazu: „Wir wünschen uns, dass diese Vorschläge, die in Richtung Naturverträglichkeit, Schaffung überkommunaler Einrichtungen, Tourismus und Solarenergiegewinnung gehen, in die Diskussion zur Nutzung des Geländes einfließen. Wir hoffen, dass es genügend Triebkräfte in unserer Region gibt, die die Vorzüge und Standortvorteile unserer Region erkennen und sie zum Wohle der Menschen zur Entfaltung bringen.“ Schneider, der sich abschließend bei den Anhängern der Bürgerbewegung für die vielseitige Unterstützung aus den umliegenden Kommunen und Landkreisen bedankte, brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass im kommenden Jahr Fortschritte bei der naturverträglichen Nutzung erreicht werden. Lodersleben, 14.12.2007 |
|
|||
| Besucher: 256490 |