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| Raumordnungsverfahren ist eingestellt ! |
| 08.06.2007 | |
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http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/lvwa/2007/35_2007.htm Die Gefahren für die Umwelt, insbesondere für die Trinkwasserschutzgebiete des Ziegelrodaer Forstes bzw. des Umlandes und für die unter Naturschutz stehenden Wälder, Pflanzen und Tiere, hier insbesondere die unmittelbar an das Baugelände angrenzenden und unter europäischen Recht stehenden Flora- und Fauna-Habitate stellten sich offenbar als schwerwiegend heraus. Diese Fakten dürften so gravierend gewesen sein, dass deren Auswirkungen nicht mit den raumordnerischen Zielen (Forstwirtschaft, Erholung, Wassergewinnung, Tourismus) zu vertreten waren. Letztlich konnte nachgewiesen werden, dass die eingereichten Unterlagen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht gerecht wurden, dass Untersuchungsfehler und falsche Annahmen nachgewiesen werden konnten. All das hat Herrn Nooren, der sicher seinem Berater Dr. Rehhahn auf den Leim gegangen ist, dazu bewogen, seinen Antrag am 04.06.2007 zurückzuziehen. Dies war für die Obere Landesplanungsbehörde Veranlassung das Verfahren einzustellen. An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, all jenen zu danken, die fest zu uns standen. In erster Linie danke ich meinen Freunden in der Initiativgruppe. Enorm viel Zeit und Mühen wurden aufgebracht. Oft gingen die die Belastungen bis an die familiären Schmerzgrenzen. Bedanken möchte ich mich bei Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern. So bei Undine Kuhrt, Bärbel Höhn, Silvia Schmidt, Steffen Eichner, Mattias Höhn, den Bürgermeistern Peter Kunert, Jürgen Richter, Mathilde Kamprad. Mein Dank geht an die Freunde in Thüringen, die Bürgermeister der angrenzenden Region, an die Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbände, an die Wissenschaftler, Ärzte, Selbständigen und Mittelständler, an Persönlichkeiten wie Peter Sodann, Thomas Rühmann, Ursula Karusseit. Große Unterstützung erhielten wir von Vertretern der evangelischen Kirche, die besonders die Verantwortung der Menschen gegenüber den Mitgeschöpfen zum Ausdruck brachten und uns offen unterstützten. Heute denken wir auch an die Bürgerinitiativen, die ihren Kampf noch vor sich haben. Unser Beispiel soll ihnen Mut machen. Ein besonderer Dank gilt der Familie Heppner, die uns in jeder Beziehung großzügig unterstützte, für unsere Beratungen und Veranstaltungen ihre Räumlichkeiten in der Gaststätte "Quernetal" zur Verfügung stellte. An dieser Stelle auch einen Dank an Presse, Funk und Fernsehen, die dazu beitrugen, unser Anliegen öffentlich zu machen. Für uns ist dies ein schöner Tag, ein Grund allen, die an uns geglaubt haben, ein Dankeschön zu sagen. Ich denke, die Verantwortlichen haben es nun in der Hand, naturverträgliche Lösungen für den Ziegelrodaer Forst zu finden. Mit den besten Grüßen |
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